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London - Ein Städtetrip in 24h

Aktualisiert: Juni 29



Nachdem uns im Jahr 2016 das Kreuzfahrtfieber so richtig gepackt hat, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, neben TuiCruises auch einmal andere Reedereien auszuprobieren.

Da mein Mann und ich auch immer einmal gerne zusammen nach London wollten, entschlossen wir uns für Juni 2017 erst nach London zu fliegen, um dann einen Tag später von Southampton aus mit der Norwegian Jade nach Hamburg zu schippern.

Tatsächlich war es für uns der erste völlig selbst geplante Trip, inklusive Vorbestellungen der Tickets im Internet…


Es ging sehr früh morgens von Bremen mit Ryan Air nach London Stansted, relativ weit außerhalb der Londoner Innenstadt. Was aber überhaupt kein Problem darstellt, denn mit dem Stanstedexpress ist man in knapp 50 Minuten in der City. Es empfiehlt sich die Tickets im Vorfeld im Internet zu ordern, siehe www.stanstedexpress.com


Flugfeld in Stansted/London

Stansted Express Railway Station

Von der Liverpool Street in London war es kein Problem innerhalb von 15 Minuten zu Minories zu gelangen, wo unser Motel One London Tower Hill lag.

Die bekannte Motel One Hotel Kette ist absolut zu empfehlen, siehe auch www.motel-one.com


Klein, aber sehr fein

Nach kurzem frischmachen, ging es für uns sofort los zur Tower Bridge, die man innerhalb von 10 Minuten fußläufig erreicht.





Da wir nur 1 1/2 Tage in London zur Verfügung hatten, war klar, dass wir keine Zeit verlieren wollten, damit wir möglichst viele Sehenswürdigkeiten genießen konnten. Für uns galt: es wird alles zu Fuß erlaufen!

Ganz besonders gut hat uns der Borough Market gefallen, der sich in der Nähe der London Bridge befindet, und zwar in der Southwark Street. Die Stände dort sind alle sehr liebevoll gestaltet und es gibt auch wahnsinnig viel vegetarisches, sowie veganes Essen.





Die London Bridge selbst ist nicht wirklich spektakulär, da macht die Millenium Bridge einiges mehr her. Dort findet man dann auch in extra eingerichteten Zonen ganz tolle Straßenmusiker, bei denen es sich lohnt, ein wenig länger zu verweilen.


Millenium Bridge

Die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Tower Bridge, Big Ben, Buckingham Palace oder London Eye kann man tatsächlich alle zu Fuß erlaufen, aber richtet euch bitte auf mindestens 15km Fußmarsch ein! Wir sind übrigens von der Tower Bridge aus im Uhrzeigersinn an allen bekannten Bauten vorbei gelaufen - benutzt einfach Google Maps und klappert alles nach und nach ab.


Buckingham Palace



Big Ben

Speziell zum London Eye: wenn man in London ist, sollte man auch einmal damit fahren! Unter www.londonkarten.de könnt ihr im Vorfeld z.B. Tickets für die Fast Line per E-Mail erwerben und dort am Schalter vor Ort gegen die „echten“ Tickets eintauschen und seid somit schneller dran. Es dauert sonst wirklich sehr lange, da die Schlange immens ist!


London Eye

Gondel vom London Eye

Nachmittags stand zur Entspannung Tea Time auf der Themse an, welche wir über das Internet unter www.citycruises.com vorab gebucht haben. Ich kann dies wirklich uneingeschränkt empfehlen! Sehr lecker und sehr aufmerksames Personal! Und man sieht die bekannten Sehenswürdigkeiten auch noch einmal vom Wasser aus…

Unbedingt machen!!!

Tea Time

Nach einem ereignisreichen Tag sind wir abends bei Jamie's Italian London Bridge (www.jamieoliver.com) essen gegangen, sehr sehr gut, aber es empfiehlt sich auch hier vorab einen Tisch zu reservieren!

Nähe Jamie’s Italian, Blick zur Tower Bridge



Den Abend kann man dann wunderbar in der Hotel Lobby des Motel One ausklingen lassen…




Nach einem sehr guten Frühstück ging es für uns ein weiteres Mal zum Sightseeing, denn wenn man in London ist, muss man als Sherlock Holmes Fan unbedingt einmal zur Baker Street.




Mittags wurde es dann Zeit für uns Richtung Southampton zu fahren. Von der Waterloo Station mit der South Western Railway nach Southampton, Fahrtzeit etwa 1h 15min (www.southwesternrailway.com), Tickets hatten wir wieder im Vorfeld im Internet geordert.

Taxen stehen vor dem Bahnhof bereit und wir haben etwa 10 Minuten bis zum Hafen benötigt. Der Taxifahrer hatte eine App auf seinem Telefon, in der er sehen konnte an welchem Anleger die Norwegian Jade festgemacht hatte, so dass er uns direkt dort hinfahren konnte.

Ihr seht also, wenn man sich im Vorfeld gut vorbereitet, ist es kein Problem sich zurecht zu finden und vielleicht haben euch die Tipps in diesem Bericht ein wenig geholfen? Vielleicht habt ihr Lust bekommen, auch einmal einen Städtetrip zu planen?

Herzliche Grüße, euer Nordlicht Pam